Im Jahr 2024 kam es zu einer Reihe größerer Datenlecks bei US-Bürgern, von denen Hunderte von Millionen Menschen betroffen waren. Einer der größten Vorfälle war das Leck bei den National Public Data. Im April 2024 verschafften sich Hacker Zugang zu den Daten von fast 170 Millionen Menschen, darunter Namen, nationale Versicherungsnummern, Adressen und Telefonnummern. Die Daten wurden im Dark Web veröffentlicht und für Millionen von Dollar angeboten.
Ein weiteres Datenleck betraf MC2 Data, ein Unternehmen, das Hintergrundprüfungen von Stellenbewerbern durchführt. Infolge unzureichender Sicherheitsmaßnahmen sind 2,2 TB Daten von mehr als 100 Millionen Amerikanern durchgesickert. Unter anderem wurden Namen, Adressen, Beschäftigungsinformationen und juristische Daten veröffentlicht.
Diese Vorfälle verdeutlichen die wachsende Bedrohung der Privatsphäre von US-Bürgern, insbesondere im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Datensammelunternehmen. Diese Daten können von Cyberkriminellen für Identitätsdiebstahl, Finanzbetrug und andere Straftaten genutzt werden.
Das Jahr 2024 hat erneut gezeigt, wie schwerwiegend die Folgen einer unzureichenden Datensicherheit sein können. Angesichts der zunehmenden Angriffe müssen Unternehmen mehr tun, um die Daten ihrer Kunden zu schützen, und die Bürger sollten sich ihrer Online-Aktivitäten bewusster sein.